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Montag, 10.11.2008

Bundestransferstelle "Soziale Stadt" legt Statusbericht 2008 vor

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Wichtiges Ergebnis: Die Bewohnerschaft in den Quartieren fühlt sich stärker wahr- und ernst genommen, die Grundstimmung sei positiver und die Quartiere seien lebenswerter geworden.

Insbesondere in den Bereichen Wohnumfeld, Wohnungsqualität und Quartiersimage hat das Programm Soziale Stadt positive Veränderungen erreicht. So wird mehr soziokulturelle Infrastruktur angeboten, Beteiligungsmöglichkeiten sind erweitert worden und die Eigeninitiative von Bewohnerschaft und anderen zentralen Akteuren ist gewachsen. Zunehmend vernetzen sich lokale Akteure, Institutionen und Initiativen.

Die Verwaltung kooperiert stärker

Durch die Fokussierung auf einen Stadtteil als Sozialraum hat das Programm nebenbei dazu  geführt, dass die kommunale Verwaltung besser kooperiert und Mittel gezielter einsetzt. Im Bezirk Mitte beipielsweise gibt es eigens eine Beauftragte beim Bezirksbürgermeister.

Große Lücke im Handlungsfeld Lokale Ökonomie

Während für Schule und Bildung, Integration von Zuwanderern sowie Gesundheitsförderung durchaus Fortschritte verzeichnet werden, klaffen im Handlungsfeld Lokale Ökonomie Wunsch und Wirklichkeit nach wie vor auseinander. Der Bund hat daher seit 2006 neue Akzente in der Förderpolitik gesetzt. Zum einen können Mittel der Sozialen Stadt im Rahmen von Modellvorhaben auch für sozial-integrative Projekte eingesetzt werden. Zum anderen hat er ergänzende arbeitsmarktpolitische Förderprogramme wie L.O.S. aufgelegt, die vom Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden und in deren Mittelpunkt neben der Integration von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen auch die Stärkung der lokalen Ökonomie steht.

Durch das Programm Soziale Stadt wurden bis 2007 etwa 500 Stadtteile in rund 320 Gemeinden mit mehr als zwei Milliarden Euro gefördert. Der Bund finanziert jeweils ein Drittel des Programms, Länder und Kommunen tragen die weiteren zwei Drittel. Jedes Jahr werden etwa 50 neue Quartiere in das Programm aufgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Portal des deutschen Instituts für Urbanistik (difu). Den Bericht gibt es zum Download unter: http://www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/

 

Text: difu.de/ bearb. J. Meier, A. Wispler
 
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