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Der Runde Tisch Sprengelkiez (RTS) ist ein bewohnergetragendes Gremium, dass sich für die Belange der Bewohner*innen im Sprengelkiez einsetzt. Neue Mitglieder*innen sind herzlich wilkommen. Mitmachen!

 

Unsere Filmdokumentation ist online!

Sie können ab sofort 17 Jahre Quartiersmanagement Sparrplatz in unserer filmischen Dokumentation Revue passieren lassen. Ansehen!

 

 


 

 

Mittwoch, 28.02.2007

Bürgermeister Hanke besuchte die Highlights im Sprengelkiez

Bürgermeister mit Kindern
Baustadtrat Grothe (links) und Bürgermeister Dr. Hanke (rechts) mit Kindern vom TELUX. Foto: Herry Grünewald

Am 22. Februar 2007 führte das QM-Team vom Sparrplatz unseren frisch gebackenen Bezirks- Bürgermeister Dr. Christian Hanke und den neuen Baustadtrat Ephraim Gothe zu den Highlights unseres Kiezes. Auf ihrem Rundgang konnten die Besucher sich persönlich davon überzeugen, wie sehr der Kiez von den vielen Bau- und Sozialprojekten profitiert hat, die seit 1999 durch das QM angeschoben wurden. Sie und die Bezirksamts-Koordinatorinnen Frau Patz-Drüke und Frau Linde hatten dabei auch die Gelegenheit, viele der Projekte, die über ihre Schreibtische gehen, ganz handfest zu erleben.

Interview
Kinder von Radijojo interviewen Bürgermeister Hanke vor dem Rundgang. Foto: Anne Wispler

Nach der Begrüßung im QM-Büro und einigen einleitenden Worten der Quartiersmanager Jürgen Berger und Martina Marko stand Bürgermeister Hanke erst einmal dem Kinderradio Radijojo Rede und Antwort. Dann ging es über den Sparrplatz – 2001 komplett umgebaut und mit einem Bolzplatz ausgestattet – zur KITA Lynarstraße, deren Außenanlagen im Jahr 2003 liebevoll neu gestaltet wurden. Auf dem Weg zum Nordufer gab es dann einen Abstecher in "die Lynar", auch als Julateg bekannt. Leiter Hartwin Renk führte durch die Jugendfreizeitstätte, in der zur Zeit auch das L.O.S.-Projekt "Die Jugendtrainer" sehr erfolgreich arbeitet.

Das neu gestaltete Nordufer mit Infotafel. Foto: Anne Wispler

Auf dem Weg zum Nordufer ging es über die sog. Grünverbindung zwischen Tegeler Straße und Nordufer – vor der Neugestaltung mit Spiel- und Sportmöglichkeiten ein trostloses Niemandsland.

Mit dem Nordufer hatte die Spaziergängergruppe um Bürgemeister Dr. Hanke und Baustadtrat Gothe dann die natürliche Südgrenze und auf jeden Fall ein neues Schmuckstück des Sprengelkiezes erreicht. Die gesamte Uferzone zwischen S-Bahn-Brücke und Torfstraße wurde im Jahr 2006 als Naherholungsfläche mit Uferwanderweg, Liegewiese, Spielgelegenheiten und Aussichtsplattform umgestaltet. Auf acht Informationstafeln kann man zudem erfahren, dass der Hauptmann von Köpenick einstmals hier entlang marschierte und welch exotischer Gast der hier wachsende Zürgelbaum ist.

Der Sprengelpark - bald fertig. Foto: Anne Wispler

Von dort war es nur ein Katzensprung zum Sprengelpark, der nun langsam, aber sicher Gestalt annimmt. Gut zu sehen sind bereits die wellenartig modellierten Flächen und die geschwungenen Wege, wie sie in der Bürgerbeteiligung 2005 festgelegt wurden. Auch erste Bäume wurden gepflanzt und Rasen verlegt – es sieht tatsächlich schon ganz nach einem Park aus. Baustadtrat Grothe kam beim Anblick der Brandmauern die Idee, dort Balkone anzubauen oder gar zusätzliche Wohnungen. Attraktiv wäre das bestimmt...

Vor dem "Showroom Sprengelstraße". Foto: Herry Grünewald

Gleich gegenüber liegt der zukünftige "Showroom Sprengelstraße", der bald als Anlaufstelle für die lokalen Gewerbetreibenden, das Projekt "Werben für den Kiez" und auch kulturelle Events dienen soll.

Das Gewerbe-Leitsystem an der Amrumer Straße. Foto: Anne Wispler

Ute Großmann vom QM-Team stellte die gut verzahnten Gewerbeprojekte dar, die vor allem zu einer besseren Vernetzung unter den ansässigen Geschäftsleuten geführt haben. Eines dieser Projekte ist auch das auffällige und bereits von anderen QMs übernommene Gewerbeleitsystem am U-Bahnhof Amrumer Straße.

Bürgermeister
Ein Autogramm vom Bürgermeister! Foto: Herry Grünewald

Unsere besonders wichtigen Kinderprojekte "Weddinger Kinderfarm" und der Abenteuer-Spielplatz "Telux" durften auf dem Rundgang natürlich nicht fehlen. Während einige Kinder gerade über dem Lagerfeuer Stockbrot buken, erklärte Maria Richter vom Telux, nach welchen Regeln die Kinder sich dort ihre Hütten bauen dürfen. Besonders schön findet sie, dass sich mittlerweile mehrere Generationen gemeinsam zu Spiel und Erholung auf dem weitläufigen Gelände treffen. Nebenan auf der Kinderfarm duftete es während dessen aus der Küche, denn dort wird mit den Kindern gekocht (Projekt "Kiezkochbuch"), weil sich gezeigt hat, dass manche hungrig auf das Gelände kommen und frisch zubereitete gesunde Ernährung leider keine Selbstverständlichkeit für sie ist.

Im Sprengelhaus
Jutta Kreibaum erklärt die Vernetzung des Projektes "Gesunder Sprengelkiez". Foto: Anne Wispler

Zum Schluss wurde mit dem SprengelHaus ein zentraler Dreh- und Angelpunkt des Stadtteils besichtigt, Bürgermeister Dr. Hanke natürlich bereits bestens bekannt aus seiner Amtszeit als Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Wie Andrea Delitz vom SprengelHaus eindrücklich schilderte, ist unser interkulturelles Stadtteilzentrum mit Gesundheitsförderung schon seit Längerem Opfer seines Erfolges. Mittlerweile sind hier so viele Gruppen aktiv, dass es zu räumlichen Engpässen kommt und sogar Projekte abgewiesen werden müssen oder wegziehen, weil einfach nicht genug Platz ist. Diese Problematik wurde gleich an Ort und Stelle an die Vertreter des Bezirks heran getragen. (Die Raumnot war auch Thema einer Diskussionsveranstaltung am 20.02.2007, auf der es um den weiteren Ausbau und/oder Ankauf des gesamten Hauses ging. Artikel dazu in Kürze!)

Besonders interessierte Dr. Hanke auch das Projekt "Gesunder Sprengelkiez", kurz vorgestellt von der Leiterin Jutta Kreibaum. Dessen Ziel ist die Vernetzung und Ausweitung von Angeboten, die der Gesundheit der Kiezbewohner dienen. Nach drei Stunden eines vollgepackten Programms waren Bürgermeister und Baustadtrat voll im Bilde: im Sprengelkiez ist bereits eine Menge passiert aber auch noch viel geplant. Von den ursprünglichen Schwerpunkten – den Verbesserungen in der baulichen Infrastruktur und im öffentlichen Raum –über die vielen Projekte der Gewerbeförderung und vor allem der Stützung von Bildung, Arbeit, Integration und Gesundheit hat das Programm "Soziale Stadt" mit dem Quartiersmanagement deutliche Zeichen gesetzt, dass der Sprengelkiez ein Kiez mit Zukunft werden kann.

Anne Wispler
 
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