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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Freitag, 10.06.2005

Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Nordufers

Das Nordufer des Berlin-Spandauer Schiffahrtskanals am südlichen Rand unseres Viertels lädt seither zum Spazieren und Erholen ein. Der als Trampelpfad genutzte ehemalige Treidelpfad (dort wurden früher Schiffe mit Pferdegespannen gezogen) direkt am Wasser ist Betriebs-Gelände des Wasser- und Schiffahrts-Amtes (WSA) und durfte bisher aus Haftungsgründen offiziell nicht betreten werden, natürlich aber trotzdem von Erholungssuchenden genutzt. Schon länger wünschen sich die AnwohnerInnen, dass dieser schöne Flecken des Sprengelkiezes zwischen Torf- und Lynarstraße endlich umgestaltet wird.

Doch vorher gab es einige Hürden zu nehmen. So mußten erstmal die Zuständigkeiten geregelt werden. Das WSA als Eigentümer des Ufers bot dem Bezirk die kostenlose Übernahme im Rahmen eines Nutzungsvertrags an. Einzige, aber mit Kosten verbundene Bedingung: der Bezirk soll nun die Verkehrssicherungspflicht und die Pflege- und Unterhaltskosten übernehmen. Zwischenzeitlich hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung über das Quartiersmanagement Sparrplatz auch Geld für die Umgestaltung zugesagt. Insgesamt 300.000 stünden für 2005 und 2006 zur Verfügung. Allerdings wäre dieses Geld dem Bezirk verloren gegangen, hätte das Straßen- und Grünflächenamt nicht zugesagt, sich künftig um die neue Fläche zu kümmern.

Nun sollen ein breiterer, gut ausgebauter Weg, Sitzgelegenheiten und eine sinnvolle Anbindung an den Pekinger Platz das Ufer zur attraktiven Erholungsfläche machen. Ein Vertrag zwischen WSA und Bezirk machen dieses Bauvorhaben möglich. Die Baumaßnahmen werden im Auftrag des Bezirksamtes Mitte in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Jahn, Mack & Partner und dem Landschaftsplaner Frank von Bargen ab diesem Jahr durchgeführt und sollen 2006 fertig sein. Gefördert wird die Neugestaltung des Uferwanderwegs durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".


Alle Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich eingeladen zur

  • Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Nordufers
    Am Mittwoch, dem 15.6. um 18.30 Uhr
    in der Aula der Hermann-Herzogschule.
  • Anne Wispler