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Freitag, 06.12.2013

Bericht vom MARKT DER IDEEN: Netzwerken und Spaß dabei

Markt der Ideen
Austausch ist das Motto des MARKTES DER IDEEN. Foto: A. Wispler

Am 21.11.2013 fand zum zweiten Mal ein MARKT DER IDEEN im SprengelHaus statt. Rund fünfzig Interessierte und Aktive trafen sich hier, um eigene Pläne vorzustellen, sich zu vernetzen und Unterstützung zu finden oder aus Neugier darauf, was andere auf die Beine stellen möchten. Das QM Sparrplatz hatte dazu alle Vereine, Institutionen und Anwohner/innen eingeladen.

Markt der Ideen
Gesuche und Gebote konnten an der Pinnwand gefunden werden. Foto: A. Wispler

Wie im Jahr zuvor war die Veranstaltung des QM Sparrplatz als Plattform für diejenigen gedacht, die etwas im Sprengelkiez bewegen wollen und dafür z.B. noch Partner, Unterstützer oder Ideen suchen. In lockerer Atmosphäre konnte sich jede/r ein Bild vom Angebot an möglichen Kooperationspartnern, von deren Interessen und Know-how sowie aktuellen Projekten machen.

Auf dem "Marktplatz" hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, persönlich oder per Suche-Biete-Wand für ihre eigenen Vorhaben zu werben oder z.B. konkret nach Räumen oder bestimmten Dienstleistungen zu suchen. Diese Angebote und Gesuche finden Sie auch unter MARKT DER IDEEN 2013 - Suche / Biete Online.

Beim Speed-Dating bekommt man in kurzer Zeit viel heraus. Foto: A. Wispler

Dazu brauchte es nicht viel mehr als ein paar Pinnwände für die Gesuche und Gebote, einige Tische, Stühle und einen Küchenwecker für das Speed-Dating. Spätestens dabei wurden viele Kontakte geknüpft, denn schon nach fünf Minuten hieß es jeweils: "Jetzt bitte tauschen", und sogleich ging es in neuer Kombination weiter.

Wer Lust hatte, der konnte natürlich danach weiter Kontakte knüpfen, dafür bot sich dann auch das leckere Buffet im Café des Nachbarschaftsladens an.

Gute Tipps von den Praktikern

Markt der Ideen
Foto: Narcisse Djakam

Im Gymnastiksaal gab es anschließend eine kleine Vortragsreihe von vier "Kiezexperten", in denen es darum ging, wie man erfolgreich ehrenamtliche Mitarbeit organisieren und dauerhafte Beteiligungsstrukturen im Kiez etablieren kann.

Die Leiterin der Leo-Lionni-Grundschule, Renate Vercrüße, berichtete, dass man sich - gemeinsam mit engagierten Eltern - viele Gedanken dazu mache, wie man Aktive für die Elternarbeit gewinnt. Für jede Beteiligung von Eltern müsse in der Regel geworben werden. Wichtig seien der persönliche Kontakt und klare Rahmenbedingungen (z.B. Zeitaufwand, Aufgabenverteilung). Nicht zu vergessen: die persönliche Anerkennung, z.B. durch Urkunden, Einladungen, Feste oder von den Kindern gemalte Bilder.

Narcisse Djakam von Integritude e.V. sprach vom "gegenseitigen Infizieren mit Idealen". Er betonte wie wichtig es sei, in vielen Netzwerken mitzuarbeiten und darauf zu achten, klare und verständliche Projektziele zu formulieren. Was manchen ehrenamtlichen Projekten fehle, sei die Ausdauer und Kontinuität.

Claudia Schwarz vom Nachbarschaftsladen im SprengelHaus erklärte, dass Ehrenamtliche auch selbst profitieren, denn sie leisten einen sinnvollen, eigenen Beitrag, erfahren soziale Nähe und Anerkennung, können eigenes Wissen weitergeben, selbst neue Kompetenzen erwerben und gemeinsam mit anderen etwas aufbauen.

Markt der Ideen
Foto: A. Wispler

Klaus Wolfermann, Sprengelkiez-Aktiver der ersten Stunde befand, eine persönliche Ansprache sei immer das Beste: "Willst Du nicht mit hinkommen?", da könne man kaum nein sagen. Die Anliegen sind am besten ganz konkret formuliert, z.B. "Wollen wir nicht einen Spiele-Abend veranstalten?.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Vortragenden, denn sie ließen keinen Zweifel: Zum Mitmachen zu motivieren und immer wieder neue Menschen kennen zu lernen ist ein bleibender Gewinn, der die ehrenamtliche Arbeit befriedigend macht.

Fazit

Das Feedback für den MARKT DER IDEEN war durchweg positiv. "Ein rundum gelungener Abend", so lautete das Fazit eines Teilnehmers am Ende der Veranstaltung. Eine andere Teilnehmerin: "Das Speed-Dating war interessant und intensiv. Etliche konkrete Kontakte wurden geknüpft, die evtl. ausgebaut werden und in gemeinsamen Projekten ihren Niederschlag finden können". Auch die Vertreterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Frau Glücklich, war von der Atmosphäre begeistert.

Mit dem MARKT DER IDEEN bot das QM Sparrplatz genau den richtigen Rahmen für einen fruchtbaren Austausch. Mit Adressen, Kontakten und neuen Ideen im Gepäck haben die letzten Gäste den MARKT DER IDEEN gegen 21:30 Uhr verlassen. Im nächsten Jahr am 20.11.2014 soll wieder ein MARKT DER IDEEN stattfinden, vielleicht dann von Aktiven aus dem Kiez mitorganisiert? Interessierte melden sich bitte bei Frau Markus vom QM Sparrplatz oder unter imarkus[at]list-gmbh[.]de

Anne Wispler
 
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