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  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Montag, 02.08.2010

Beratung zu Hartz IV und Warnung vor Abzockern

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Bis Ende Juli 2010 gab es immer dienstags eine kostenlose Rechtsberatung zu Hartz IV im QM-Büro. Ein Jurist beriet kostenfrei zum Arbeitslosengeld II. Dieses Angebot ist ausgelaufen, doch es gibt ganz in der Nähe eine Alternative.

Ab sofort ist der Nachbarschaftsladen im SprengelHaus die erste Adresse für Ratsuchende im Sprengelkiez. Der Verein "Aktiv im Kiez e.V." und die Berater/innen Evelyn Keskin, Sultan Bayram und Peter Rezek sind montags, mittwochs und donnerstags von 9:00 bis 17:00 Uhr für Sie da. Bei Bedarf wird an qualifizierte Anwälte weiter vermittelt. Anmeldung und Vorgespräch unter: Tel. 459 773 08 oder direkt im Nachbarschaftsladen in der Sprengelstraße 15.

Für Antragsteller/innen sind die Bescheide zum ALG II oft schwer zu verstehen. Die Bearbeitung von Anträgen und Eingaben dauert und mancher Bescheid ist zudem fehlerhaft. Die Unzufriedenheit vieler Betroffener wurde jetzt auch von der Alice-Salomon-Fachhochschule und dem Berliner Arbeitslosenzentrum untersucht. Mehr dazu unter http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de

Warnung vor Abzockern

Immer öfter gehen private Beratungsdienste und Rechtsanwälte vor den Jobcentern aggressiv auf Kundenfang. Dazu der Koordinator der Aktion "Irren ist amtlich - Beratung kann helfen", Frank Steger: "Wir beobachten mit einiger Sorge, dass eine wachsende Zahl nicht-gemeinnütziger Anbieter mit der Not der Menschen Geschäfte machen will. In der Vergangenheit beschränkte sich die Werbung auf Hinweisschilder, die vor Jobcentern aufgestellt wurden. Inzwischen werden bezahlte Verteiler eingesetzt, die den Leuten Handzettel aufdrängen. ... Eindringlich warnen wir vor privaten Hilfeanbietern, die so genannte Beratungsgutscheine verteilen. Sie verstecken sich hinter seriös klingenden Namen wie zum Beispiel Europäisches Bürgerbüro. Nach unseren Recherchen werden Ratsuchende nach einer Erstberatung aufgefordert, eine Aufnahmegebühr und monatliche Beiträge zu entrichten."

Wer Hilfe benötigt, wendet sich besser an die HArtz-IV-Beratung im SprengelHaus oder eine Sozialberatungsstelle der Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen zum Thema:

http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de/

http://www.beratung-kann-helfen.de/

"Arbeitslose helfen Arbeitslosen" im Sprengelkiez:

http://www.sparrplatz-quartier.de/1718.0.html

Anne Wispler