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    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
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    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 12.01.2011

Ausstellung über tschetschenische Jugendliche in Berlin

Grafik: Wikimedia Commons

Eine Ausstellung in der Galerie im Kurt Schumacher Haus vom 20. Januar bis 17. Februar 2011

Ein Jugendzimmer, eingerichtet und gestaltet von tschetschenischen Jugendlichen, mit Fotoalben, Möbeln, Lieblingsmusik, Gebetsteppich, Laptop und persönlichen Accessoires. Ein Fernseher – mit einem Film über den 19-jährigen Ajubhan, wie er nach Kreuzberg zum Deutschkurs fährt, in der Hand eine schwarze Tasche mit Wörterbuch und einer klitzekleinen tschetschenischen Flagge. Und Hörstationen, in denen Madina, Heda, Seda und andere von ihrem Leben in Berlin-Wedding und ihren Wünschen und Sehnsüchten erzählen.

Auf nur 15 Quadratmetern vermischen sich die Zeugnisse der aktuellen Lebenssituation in Berlin mit den Erinnerungen an die verlorene Heimat und geben einen tiefen Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen. In Berlin leben über 1500 Flüchtlinge aus Tschetschenien – und ihre Zahl wächst. Wir wissen kaum etwas über sie. Die Ausstellung will informieren und Begegnung schaffen mit einer islamischen Minderheit, die bisher in Deutschland nur am Rande wahrgenommen wird.

Ausstellung und Begleitprogramm sind Projekte von kulturbewegt e.V. und der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem August Bebel Institut.

Mit freundlicher Unterstützung vom Projektfonds Kulturelle Bildung und dem Fonds Soziokultur.

Begleitprogramm:

Ausstellungseröffnung, Grußworte, musikalisches Programm und Gelegenheit zum Gespräch mit den Jugendlichen, Do 20. Januar 2011, 19 Uhr.

Es sprechen: Ingo Siebert, Geschäftsführer August Bebel Institut
Ekkehard Maaß, Vorsitzender Deutsch-Kaukasische Gesellschaft
Maryam Stibenz, Integrationsbeauftrage Berlin-Mitte
Elke Bredereck und Nicole Andries, kulturbewegt e.V. 

»Kein Ort« Dokumentarfilm (2009) über die verschiedenen Stationen tschetschenischer Flüchtlinge durch Europa, So 23. Januar 2011, 11 Uhr im Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin Kreuzberg, Eintritt 5 , Anmeldung bis 20. Januar unter http://www.august-bebel-institut.de/09/0901.html.

»Wo liegt Tschetschenien?« – Hintergründe zu Tschetschenien und die Rolle Deutschlands, Informations- und Diskussionsveranstaltung, Do 27. Januar 2011, 19 Uhr.

Finissage: Lesung und Gespräch mit Apti Bisultanov, tschetschenischer Dichter, Do 17. Februar 2011, 19 Uhr.

August Bebel Institut, bearb. A. Wispler