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Ausstellung über das Leben in der Abschiebehaft

- Grafik: Flyer
Im Abschiebegewahrsam in Berlin-Köpenick leben gegenwärtig etwa 100 Menschen auf gepackten Koffern. Die Abschiebehaft kann der Endpunkt eines langjährigen Aufenthaltes in Deutschland nach einer Flucht aus dem ursprünglichen Heimatland sein. Manche sehen aber auch nie etwas anderes von Deutschland, als dieses spezielle Gefängnis.
Die Ausstellung „Auf gepackten Koffern“ des Flüchtlingsrats Berlin ermöglicht Abschiebehäftlingen mit der Öffentlichkeit über Fotos und Berichte zu kommunizieren. Anhand von Interviews mit acht Inhaftierten kann man sich ein Bild vom Leben in der Abschiebehaft machen. Zur Eröffnung soll u.a. der Stand der Umsetzung der Bleiberechtsregelung in Berlin erörtert werden.
Termin: Freitag 20. Februar 2009, 18-20 Uhr
Ort: Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163 (Berlin-Wedding)
Eintritt: frei
Mit:
- Jens-Uwe Thomas, Flüchtlingsrat Berlin
- Bernhard Fricke, Seelsorger in der Abschiebehaft
- Dr. Christian Hanke, Bezirksürgermeister, Berlin-Mitte
- Canan Bayram, Mitglied im Abgeordnetenhaus Berlin
Danach ist die Ausstellung von Mo 23.02.09 bis zum Do 12.03.09 zu sehen. Öffnungszeiten: Mi 11-13 Uhr, Fr 15-18 Uhr sowie nach telefonischer Terminvereinbarung unter 030/4692-123.
Zur Galerie
Seit Januar 2009 gibt es die neue Ladengalerie im Erdgeschoss des Kurt-Schumacher-Hauses. Sie wird vom August-Bebel-Institut, einer sozialdemokratischen Bildungseinrichtung am Sitz der Berliner SPD betrieben, die sich damit mehr zum Stadtteil öffnen und ihr Angebot attraktiver machen will.
Mehr zur Galerie und zum August-Bebel-Institut
Kontakt
August-Bebel-Institut
Müllerstr. 163
13353 Berlin
Tel. (030) 4692 122
Fax (030) 4692 124
kontakt@august-bebel-institut.de





