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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Donnerstag, 12.02.2009

Ausstellung über das Leben in der Abschiebehaft

Auf gepackten Koffern
Grafik: Flyer

Im Abschiebegewahrsam in Berlin-Köpenick leben gegenwärtig etwa 100 Menschen auf gepackten Koffern. Die Abschiebehaft kann der Endpunkt eines langjährigen Aufenthaltes in Deutschland nach einer Flucht aus dem ursprünglichen Heimatland sein. Manche sehen aber auch nie etwas anderes von Deutschland, als dieses spezielle Gefängnis.

Die Ausstellung „Auf gepackten Koffern“ des Flüchtlingsrats Berlin ermöglicht Abschiebehäftlingen mit der Öffentlichkeit über Fotos und Berichte zu kommunizieren. Anhand von Interviews mit acht Inhaftierten kann man sich ein Bild vom Leben in der Abschiebehaft machen. Zur Eröffnung soll u.a. der Stand der Umsetzung der Bleiberechtsregelung in Berlin erörtert werden.

Termin: Freitag 20. Februar 2009, 18-20 Uhr
Ort:
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163 (Berlin-Wedding)
Eintritt: frei

Mit:

  • Jens-Uwe Thomas, Flüchtlingsrat Berlin
  • Bernhard Fricke, Seelsorger in der Abschiebehaft
  • Dr. Christian Hanke, Bezirksürgermeister, Berlin-Mitte
  • Canan Bayram, Mitglied im Abgeordnetenhaus Berlin

Danach ist die Ausstellung von Mo 23.02.09 bis zum Do 12.03.09 zu sehen. Öffnungszeiten: Mi 11-13 Uhr, Fr 15-18 Uhr sowie nach telefonischer Terminvereinbarung unter 030/4692-123.

Zur Galerie

Seit Januar 2009 gibt es die neue Ladengalerie im Erdgeschoss des Kurt-Schumacher-Hauses. Sie wird vom August-Bebel-Institut, einer sozialdemokratischen Bildungseinrichtung am Sitz der Berliner SPD betrieben, die sich damit mehr zum Stadtteil öffnen und ihr Angebot attraktiver machen will.

Mehr zur Galerie und zum August-Bebel-Institut

Kontakt

August-Bebel-Institut
Müllerstr. 163
13353 Berlin
Tel. (030) 4692 122
Fax (030) 4692 124
kontakt@august-bebel-institut.de

 

Anne Wispler