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Montag, 12.10.2009

Aktives Zentrum Müllerstraße: Andrang zur Auftaktveranstaltung

Diskussion
Viele Fragen bei der Auftaktveranstaltung. Foto: Anne Wispler

Der Walther-Rathenau-Saal im Rathaus Wedding war fast zu klein für die rund 120 Interessierten, die der Einladung zur Auftaktveranstaltung gefolgt waren. Und die Stimmung war gemischt: Unter den Anwesenden gab es sowohl Optimismus als auch Skepsis gegenüber den Plänen der Verwaltung.

Zunächst erklärten Vertreter von Senat und Bezirksamt das Verfahren zur Aufwertung der Müllerstraße. Das beauftragte Planungsbüro 'Jahn, Mack + Partner' stellte anschließend die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen dar. Stärken, wie z.B. die zentrale Lage und die wichtigen wissenschaftlichen Einrichtungen und Schwächen der Gegend um die Müllerstraße wurden darin aufgezählt.

Geplante Maßnahmen

Baustadtrat Gothe
Baustadtrat Gothe erklärt das Verfahren. Foto: Anne Wispler

Eine der wichtigsten Maßnahmen wird der Ausbau der Schiller-Bibliothek zur zentralen Bezirksbibliothek, deren Nutzfläche von 300 auf 1600 qm erweitert werden soll. Einige Anwesende kritisierten die fehlende Bürgerbeteiligung dazu. Zur Begründung sagte Baustadtrat Ephraim Gothe, dass die nötigen Fördergelder sehr kurzfristig gebunden werden mussten.

Außerdem gibt es Pläne zur Aufwertung der Eingangsbereiche zur Müllerstraße und zur Verbesserung von Wegen und Durchgängen im Gebiet. Der Rathausplatz und der Leopoldplatz sollen als wichtige zentrale Orte gestärkt werden. Ein weiterer Trumpf sind die wichtigen wissenschaftlichen Einrichtungen wie Charité, Beuth Fachhochschule für Technik und BayerScheringPharma.

Wahl der Stadtteilvertretung

Publikum
Großes Interesse an der Stadtteilvertretung. Foto: Anne Wispler

Anschließend wurde die Stadtteilvertretung gewählt, die sich aus 31 Vertreter/innen zusammensetzt. Zu ihnen zählen Bewohner/innen, Eigentümer/innen, Gewerbetreibende, Initiativen und Einrichtungen des Gebietes. Sie trifft sich erstmalig am 16.10.2009.

Die Stadtteilvertretung wird regelmäßig informiert und einbezogen, was alle wichtigen vorbereitenden Planungen betrifft, z.B. im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren und Wettbewerben. Zusammen mit der Verwaltung entwickelt sie die Ziele für die Sanierung, das Entwicklungskonzept und die Projekte weiter. Sie kann z.B. in Arbeitsgruppen selbstständig zu eigenen Themen arbeiten und hierzu Experten aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft etc. einladen.

Die Anregungen und Empfehlungen der Stadtteilvertretung werden durch zu wählende Sprecher mit dem Bezirk, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und ggf. einem zu beauftragenden Prozessmanagement diskutiert.

Hintergrund "Aktives Zentrum Müllerstraße"

Die Müllerstraße und angrenzende Straßen und Plätze sollen attraktiver werden. Viel Verkehr, Billigshops und Leerstand, Konflikte mit alkoholisierten Mitbürgern auf öffentlichen Plätzen – so lassen sich einige der Probleme in der lebendigen und traditionsreichen Gegend rund um den Weddinger Boulevard beschreiben.

Senat und Bezirk wollen handeln und haben sich um Fördergelder zur Aufwertung und Umgestaltung bemüht. In die jetzt beginnende Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen werden auch die Betroffenen, also Anwohner/innen, Gewerbetreibende und weitere Akteure mit einbezogen.

Voraussetzung für den Einsatz von Fördermitteln ist die förmliche Festlegung z.B. eines Sanierungsgebietes. Für das Gebiet um die Müllerstraße wurden deshalb „Vorbereitende Untersuchungen“ (VU) zur Stadterneuerung durchgeführt. Der dabei entstehende Bericht liefert die nach Baugesetz notwendige Begründung.

  • Eine Ausstellung über die Untersuchungsergebnisse und geplanten Projekte ist noch bis zum 16. Oktober im Foyer des Bürgeramtes in der Müllerstraße 147 zu sehen.
  • Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen, Termine, Hintergrundinfos und Neuigkeiten zur Stadtteilvertretung lesen Sie auf der Webseite "www.muellerstrasse-aktiv.de"
Anne Wispler
 
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