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  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Freitag, 04.06.2010

Afrikanische Vielfalt - die Kunstausstellung zur WM 2010

Ölbild
Bild: Roukaya Gnandi

Vom 15. Juni bis zum 10. Juli 2010 wird es in der Galerie des Kurt-Schumacher-Hauses sehr afrikanisch! Die Ausstellung „Afrikanische Vielfalt“ zeigt Arbeiten von fünf Künstler/innen afrikanischer Herkunft. Die Ausstellenden sind Roukaya Gnandi, Christophe Ndabananiye, Dennis Doe Tamakloe, Mbewou Mamounda und Nelly Ngono.

Aufgrund der Fußball-WM 2010 blickt die Welt nach Afrika, einem faszinierenden Kontinent unermesslicher kultureller Vielfalt. Die ausstellenden Künstler/innen möchten Ihnen Aspekte der zahlreichen afrikanischen Kulturen und Gesellschaftsstrukturen mit ihren Werken näher bringen. Mit Werken, die sowohl traditionelle Elemente, wie Sitten und Bräuche, als auch Einflüsse des modernen Großstadtlebens in Deutschland widerspiegeln. Organisiert wurde dies vom Verein NARUD e.V. in Zusammenarbeit mit dem August Bebel Institut.

Neben der bereits bekannten und meist mit Afrika in Verbindung gebrachten "alten Kunst", den oft abstrahierenden Holzskulpturen und Masken, geht es bei dieser Ausstellung um zeitgenössische Kunst, die von den Traditionen Afrikas erzählt und sich mit aktuellen politischen wie auch mit umweltbezogenen Themen auseinander setzt. Die lebhaften Bilder erzählen Ihnen von Afrika und seinen tausend Formen, Farben und Gesichtern.

Abgerundet wird die Kunstausstellung durch zwei informative Diskussionspodien, bei denen die Zuschauer mit einbezogen werden.

Künstler und Künstlerinnen

Christophe Ndabandiye
Werk von Christophe Ndabananiye

Roukaya Gnandi

Die Künstlerin Roukaya Gnandi ist in Togo geboren und zog 1987 nach Deutschland. Ihre Ateliers befinden sich in Hamburg, Basel und Togo. Aktuelles Projekt: Ausstellung neuer Werke im Atelier in Hamburg, Vernissage am 20. Mai 2010. Mehr unter: www.gnandi.com.

Christophe Ndabananiye

Christophe Ndabananiye wurde im Kongo geboren. Er besuchte die Kunstoberschule in Ruanda und absolvierte ein Studium der Freien Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken. Aktuelles Projekt: Ausstellung „SPUREN“ vom 22.04. bis 05.09.2010 im Iwalewa Haus in Bayreuth. Einblicke unter: www.art-ndabananiye.de.

Dennis Doe Tamakloe

Dennis Doe Tamakloe wurde in Ghana geboren. Seit 1994 lebt er als freischaffender Künstler in Berlin. Projekte/Ausstellungen (u. a.): Ausstellung zum Musical "African Footprints", Schillertheater, Buchillustration "Die Geschichte Afrikas", Campus Verlag, mehr auf www.african-newart.de

Nelly Ngono

Nelly Ngono ist wohnhaft in der Hauptstadt Kameruns, Yaoundé. Sie hat sich auf die alte plastische Kunst „Fang“ spezialisiert. Der weitläufige, mehrere Millionen Angehörige umfassende Volksstamm der Fang siedelt in Gabun, Äquatorialguinea und im südlichen Kamerun. Die sehr ausdrucksstarke Kunst der Fang stellt einen Eckpfeiler der klassischen afrikanischen Kunstform dar.

Mbewou Mamouda

Prinz Beo Mamouda stammt aus einer kamerunschen Königsfamilie und hat über 20 Jahre Erfahrung im künstlerischen Bereich (Ausstellungen in Zentral- und Westafrika). Sein Fachgebiet ist die alte „Bambun-Kunst“. Beide Künstler werden den transkulturellen Austausch fördern.

Programm 15. Juni – 10. Juli 2010

Donnerstag, 15. Juni, 19 Uhr

Feierliche Eröffnung/ Vernissage

Eröffnet wird die Ausstellung von Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und den ausstellenden Künstler/innen aus Deutschland und Afrika. Außerdem werden interessierte Galeristen aus Berlin anwesend sein, um über die ausgestellten Werke zu sprechen, sich auszutauschen und mögliche Fragen zu erörtern.

1. Informatives Diskussionspodium - Do. 24. Juni, 18.30 Uhr

Die Fußball WM 2010 in Südafrika – Afrika auf Augenhöhe oder nur Spielball?

Politische und sozioökonomische Auswirkungen der Fußball-WM in Südafrika
Eingeladen werden ein Referent von NARUD und ein Mitglied der INISA. Diskutiert werden die Vor- und Nachteile der WM-Ausrichtung in Südafrika. Nähere Infos unter www.august-bebel-institut.de

 

2. Informatives Diskussionspodium: - Mi. 30. Juni, 19 - 21 Uhr

Afrosphären in der deutschen Kunstszene -

Zur Repräsentation afrikanischer Kunst in Deutschland

Die ausstellenden Künstler sprechen über die Bedeutung der Kunst in Afrika und vergleichen sie mit ihrer Bedeutung in Europa. Nähere Infos unter www.august-bebel-institut.de

Samstag, 10. Juli 2010, 19 Uhr

Finissage -

mit afrikanischem Büffet und anschließendem Public Viewing des Spieles um Platz 3.

Galerie im Kurt-Schumacher-Haus

August Bebel Institut
Müllerstraße 163, Berlin-Wedding
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag bis Freitag, 14–18 Uhr
Information und Kontakt: Joachim Wagner, Tel. (030) 4692-119

NARUD e.V.

Aziz LamereTel.: 030 23134223

 

Narud e.V./ bearb. Anne Wispler