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Mittwoch, 17.12.2008

Abschied vom Kiezboten - eine Ära geht zuende

Redaktionsteam
Die Crew von links nach rechts: Wolfgang Krüger, Rouzbeh Taheri, Peter Rezek, Siemen Dallmann, Herry Grünewald (Fotomontage: Kiezbote)

Wehmütig nehmen wir zur Kenntnis, dass unser charmantes Stadtteilblatt am Mittwoch, dem 18.12.2008 zum letzten Mal erscheint (die letzte Augabe finden Sie überall im Kiez und als pdf hier: Kibo 6-2008).

Aber es wird eine neue Stadtteilzeitung geben. Wer der Träger wird ist noch offen, denn das Auswahlverfahren endet erst am 12. Januar 2009.

Auf jeden Fall einen ganz herzlichen Dank an die Kiezboten-Mannschaft: Ihr habt eine tolle Arbeit geleistet!

Umschlagbild

Der Kiezbote war immer ein ganz spezielles Kind unseres Quartiers. Seit 1994 schon wurde er vom Verein Kommunales Forum Wedding herausgegeben. Und seit 2001 ist Herry Grünewald der Reporter und Redakteur, der viele Jahre auf (fast) keiner örtlichen Veranstaltung fehlte, und dessen lockere Schreibe dafür sorgte, dass man den Kiezboten immer wieder gerne las. Mit ihm haben wir von www.sparrplatz-quartier.de immer sehr gut zusammen gearbeitet, haben Artikel und wichtige Infos ausgetauscht. Dir, Herry, dafür besonders herzlichen Dank.

Im Jahr 2005 dann wurde "Aktiv im Kiez e.V." Träger der vom Programm "Soziale Stadt" geförderten Kiezzeitung. Und mit Wolfgang Krüger wurde jemand Herausgeber, der eine wichtige Botschaft hatte. Ihm ging es immer um soziale Gerechtigkeit, und er setzte sich in vielen Projekten und als Bezirksverordneter der LINKEN unermüdlich für den Sprengelkiez ein. Sein Tod in diesem Sommer hinterließ nicht nur beim Kiezbotenteam ein großes Loch.

Grafik: Uwe Bressem

Uwe Bressems Mitarbeit war eine Weile nicht nur das grafische I-Tüpfelchen auf dem Text, er schrieb auch interessante Geschichten und hatte viele gute Ideen. Doch gab es Meinungsverschiedenheiten, und so war sein kreativer Einfluss beim Kiezboten leider nur ein kurzer.

Eher unauffällig im Hintergrund wirkt Peter Rezek schon länger administrativ für den Kiezboten und den Nachbarschaftladen. Gerade beweist er bei der Projektabrechnung einen kühlen Kopf (;-). Und mit Rouzbeh Taheri stieß endlich auch ein Mann mit Migrationshintergrund zur Redaktion, wo er dafür sorgte, dass der Kiezbote seine gewohntermaßen eher linke Tendenz beibehielt.

Last but not least sei Siemen Dallmann zu nennen, der durch seine vielen Aktivitäten und Kontakte in den Kiez in den letzten Monaten viel Inhaltliches beitrug und damit auch ganz viele Menschen und Projekte, nicht nur beim Nachbarschaftsladen oder dem lebendigen Adventskalender, mit einander vernetzt hat. Ob bei der zukünftigen Kiezzeitung oder in seinen vielen anderen Projekten: Bestimmt werden wir noch ganz viel von Siemen hören.

Liebe Kiezboten: Der Sprengelkiez, Eure Leser, die Vereine und Projekte und das QM-Team sagen DANKESCHÖN und alles Gute für Eure weiteren Pläne!

Anne Wispler
 
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