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    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Mittwoch, 27.08.2008

Ab 2009 wird die Müllerstraße zum "Aktiven Stadtzentrum"

Kino Alhambra in der Müllerstraße
Blick auf das Kino Alhambra in der Weddinger Müllerstraße. Foto: --S (cc)

Belebung der Müllerstraße

Wer schon länger hier wohnt, konnte mitverfolgen, wie große Geschäftsstraßen während der letzten Jahre immer stärker mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Neu entstehende Shopping-Center und die nachlassende Kaufkraft in Teilen der Bevölkerung sind zwei der Gründe, die dazu führten, dass Geschäfte immer häufiger Angebot und Besitzer wechselten. Um diese Entwicklung zu stoppen wurde nun vom Bund und dem Land Berlin ein neues Programm aufgelegt: „Aktive Stadtzentren“.

Zu den Glücklichen, welche den Zuschlag erhielten, zählen neben der Müllerstraße auch die Turmstraße in Moabit, die Marzahner Promenade, die City-West in Charlottenburg-Wilmersdorf und die Karl-Marx-Straße in Neukölln. Sie alle werden in den kommenden acht Jahren von den bereitgestellten 40 Millionen Euro profitieren.

Was soll passieren?

Ein Schwerpunkt des Programms sind bauliche Maßnahmen, beispielsweise Investitionen zur Aufwertung des öffentlichen Raums oder die Wiedernutzung leerer Gebäude und Brachflächen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Müllerstraße, auch die anliegenden Quer- und Parallelstraßen finden Berücksichtigung. Ergänzend wird großer Wert auf die Einbindung der lokalen Händler, Gewerbetreibenden und Grundstückseigentümer gelegt, welche in die Stadtentwicklung eingebunden werden sollen. So könnten beispielsweise gemeinschaftliche Gewerbeauftritte entstehen, wie sie im Sprengelkiez unter dem Label „Original aus dem Sprengelkiez“ schon seit einigen Jahren bestehen.

Und auch die Anwohnenden und Nutzer/innen der Straßen sind aufgefordert sich einzubringen – schließlich können die geplanten Maßnahmen nur erfolgreich sein, wenn die unterschiedlichen Ansprüche, Nutzungen und Funktionen in den Blick genommen werden. Dazu zählt auch, die Entwicklungspotenziale jenseits des Handels zu unterstützen.

Mehr erfahren Sie auf der Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

E.Schönrock