Suche

Newsletter bestellen für

Top Themen

Werden Sie aktiv im Kiez!

Der Runde Tisch Sprengelkiez (RTS) ist ein bewohnergetragendes Gremium, dass sich für die Belange der Bewohner*innen im Sprengelkiez einsetzt. Neue Mitglieder*innen sind herzlich wilkommen. Mitmachen!

 

Unsere Filmdokumentation ist online!

Sie können ab sofort 17 Jahre Quartiersmanagement Sparrplatz in unserer filmischen Dokumentation Revue passieren lassen. Ansehen!

 

 


 

 

Freitag, 24.08.2012

Älterwerden im Sprengelkiez - 3. Fachgespräch am 4. September

BIWAQ im SprengelHaus
Jutta Kreibaum und Hans-Georg Rennert von BIWAQ im SprengelHaus. Foto: Anne Wispler

Welche Bedingungen müssen im Stadtteil erfüllt sein, damit ältere Menschen langfristig in ihrem gewohnten Umfeld am gesellschaftlichen Leben teilhaben können? Man braucht u. a. wohnortnahe Beratung und Begleitung, eine generationsgerechte räumliche Infrastruktur, bedarfsgerechte Dienstleistungen und Angebote, das Zusammenwirken der verschiedenen, im Feld tätigen Akteursgruppen.

Neben guten, professionellen Dienstleistungen wird ebenso die Nachbarschaftsarbeit gebraucht. Hier geht es um mehr als nachbarschaftliche Hilfe. Es geht auch um Begegnung, soziale Vernetzung, bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe.

Beim Fachgespräch werden wir die Rolle und Bedeutung der Nachbarschaftsarbeit im Zusammenhang mit dem „Älterwerden im Stadtteil“ vor Augen führen und hören, welche Rolle das „Ehrenamt“ andernorts, im „Netzwerk Leben im Kiez – für mehr Lebensqualität in Treptow-Köpenick“ spielt. Daran anschließend wollen wir konkrete Fragen besprechen: Wie lassen sich Menschen in der Nachbarschaft finden, die sich freiwillig in diesem Feld engagieren möchten? Und wie Menschen, die Unterstützungsbedarf haben? Was ist zu beachten, wenn beide Gruppen zusammengebracht werden? Welche Erfahrungen sollten Freiwillige einbringen, welche Qualifizierungen werden benötigt? Was bedeuten diese Fragen, wenn man in einem multikulturellen Stadtteil wie dem Sprengelkiez oder dem Wedding aktiv ist?

Öffentlicher Austausch am Dienstag, den 04. September 2012, von 15:30 – 17:00 Uhr im SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin, 2. OG im Quergebäude

Wir freuen uns auf die Teilnahme von Akteuren aus Institutionen und Einrichtungen, die in diesem Handlungsfeld - ob bezahlt oder unbezahlt – tätig sind. Ausdrücklich sind natürlich ältere Menschen aus dem Sprengelkiez eingeladen, teilzunehmen - wie auch alle anderen Interessierten! Wir bitten um Anmeldung unter: rennert[at]wetek[.]de
bzw. 46 50 71 99 (Hans – Georg Rennert).
Hans-Georg Rennert
BIWAQ im Sprengelkiez

Mehr Infos unter:

http://www.sparrplatz-quartier.de/2-oeffentliches-Fachgespraech-AElterwerden-im-Sprengelkiez.3196.0.html

http://www.sparrplatz-quartier.de/AElterwerden-im-Sprengelkiez-Zwischenergebnisse-des-BIWAQ-Projekts.3124.0.html

Grafik Älterwerden im Sprengelkiez
Grafik: Wetek gGmbH

In das Thema führte Katrin Falk vom Wissenschaftszentrum Berlin ein, die die Studie „Selbstbestimmt Leben mit Hilfe- und Pflegebedarf in Moabit“ vorstellte. Vieles daraus ist auf den Sprengelkiez übertragbar, denn auch hier leben relativ viele sozial benachteiligte Senioren. Diese erkranken z.B. früher und schwerwiegender als gut situierte Ältere. Bei vielen fehlt das Wissen über spezielle Hilfsangebote. (Das Bezirksamt Mitte hatte 2010 eine interessante und differenzierte Studie zum Älterwerden in Mitte vorgestellt. Die Ergebnisse hatten wir Ihnen hier vorgestellt.)

Und doch könnte schon mit kleinen, konkreten Mitteln geholfen werden. Eine Bank auf der Straße erleichtert den mühseligen Weg zum Einkaufen. Ein bezahlbarer Mittagstisch, wie z.B. der in der Rathauskantine, bietet warmes Essen und die Möglichkeit zum Plaudern.

Ganz wichtig ist es, zunächst das Vertrauen der Senioren zu gewinnen. Hier sind die Pflegedienste ganz vorne, oder Einrichtungen wie die Osterkirche, an die man sich gerne wendet. Für ältere Zugewanderte ganz wichtig sind Ansprechpartner, die die gleiche Sprache sprechen oder wenigstens interkulturell so geschult sind, dass man nicht aneinander vorbeiredet.

Hilfreich ist es, wenn diejenigen, die im Senioren- und Hilfsbereich tätig sind, sich untereinander vernetzen und austauschen wie im Rahmen dieses Fachgesprächs. Von der Sozialstation bis zum Nachbarschaftsladen, von der Physiotherapiepraxis bis zur Osterkirche, von den Abgeordneten bis zum Quartiersrat möchten alle gerne zusammen daran arbeiten, dass der Sprengelkiez auch für Ältere lebenswert ist und bleibt.

Dabei ging es auch um die Frage, wie das SprengelHaus in diesem Feld künftig übernehmen könnte. Es gibt hier für unterschiedliche Nutzungen gut geeignete Räumlichkeiten, z.B. den Nachbarschaftsladen für Treffs wie das Kiezfrühstück oder den Gymnastiksaal für Bewegungsangebote. Eine gezielte Erweiterung der Angebote ist in Vorbereitung. So soll z.B.
in Zusammenarbeit mit der Oster-Kita ein wöchentlicher Mittagstisch nicht nur für Senioren
gestartet werden.

Das BIWAQ-Projekt läuft noch weiter und will im Mai 2012 mit den nächsten Ergebnissen an die Öffentlichkeit treten.

Ausführliche Informationen zum Fachgespräch wie auch zu den weiteren Angeboten und
Aktivitäten des BIWAQ-Projektes finden Sie in Kürze unter: www.sprengelhaus-wetek.de .

WeTeK Berlin gGmbH Berlin am Standort SprengelHaus
Sprengelstr. 15, 2. Hof, erste Etage
13353 Berlin

E-Mail: sprengelhaus[at]wetek[.]de
Telefon: 030. 465 071 99

Projekt BIWAQ im SprengelHaus:

Ansprechpartnerinnen Pflegebasiskurs: Vera Bayer | Claudia Schwarz
bayer[at]wetek[.]de

Ansprechpartner Neue Dienstleistungen für den Stadtteil: Hans -Georg Rennert
rennert[at]wetek[.]de

Hans-Georg Rennert, bearb. A. Wispler
 
Logo Europäische Union Logo Städtebauförderung durch Bund, Land und Gemeinden Logo Soziale Stadt QM Sparrplatz Berlin baut Logo Berlin Mitte Logo Berlin Mitte