Suche

Newsletter bestellen für

Aktuelle Veranstaltungen

18. Mai 2012, 19:55 Uhr

»Healing Drumming«

24. Mai 2012, 19:55 Uhr

»Cash Crack«

01. Juni 2012, 15:00 Uhr

Fest im SprengelHaus

15. Juni 2012, 19:00 Uhr

Internationales Schuljahresabschlussfest

Top Themen

  • Attraktive neue Kurse im SprengelHaus

    Gesundheit, Bildung, Spaß und Miteinander: Im SprengelHaus starten wieder viele interessante Kurse und Angebote. Vom Bauchtanz bis zum Kung Fu, von der Krabbelgruppe bis zum Improvisationstheater: Die neue Broschüre listet sie alle auf. [mehr]
  • Dreckecken im Sprengelkiez: Was tun gegen den Müll?

    "Ich zahle ja Steuern, deswegen soll der Staat meinen Müll wegmachen." So einfach ist es leider nicht. Schon länger wird beim Putzen, Bepflanzen und beim Ersatz von Spielgeräten gespart, weil die Bezirke kein Geld haben. Und am Nordufer sorgen ungeklärte Rechtsfragen dafür, dassder Müll nicht beseitigt werden kann. Doch es gibt Lösungen. [mehr]
  • Es sind noch Fördermittel da: Nutzen Sie den Quartiersfonds 1

    Mit diesem unkomplizierten Fördertopf werden wie immer kleinere Maßnahmen möglich, die aber durchaus eine große Wirkung haben können. Es können noch Projektideen eingereicht und gefördert werden. Jetzt bewerben! [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Zwanziger Jahre, Nazizeit und Krieg

Zwanziger Jahre, Nazizeit und Krieg

Als der Preussische Landtag 1920 die Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin beschloss, wurde aus den Stadtteilen Wedding und Gesundbrunnen sowie Teilen des Voigtlandes und des Gutsbezirks Plötzensee der Verwaltungsbezirk Wedding.
Gewinner der ersten Wahlen waren die von der SPD abgespaltene Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD), die mit dem Zeitungsredakteur Carl Leid den ersten Weddinger Bürgermeister stellte.

Die Weimarer Zeit war geprägt von fortschrittlicher Kommunalpolitik. So wurden etwa Lebensgemeinschaftsschulen, Sexualberatung und Jugendarbeit und -fürsorge gefördert.
Durch die große materielle Not in den letzten Jahren der Weimarer Republik erhielten neben den Kommunisten auch die Nationalsozialisten immer mehr Zulauf. Oft kam es zu blutigen Auseinanderstzungen auf der Straße.
Nach der Maifeier 1929 kam es zu schweren Straßenkämpfen. Bei denen es 19 Tote und über 200 Verletzte gab. Obwohl die Nationalsozialisten im Wedding keinen leichten Stand hatten, waren sie auch hier nicht aufzuhalten.

Nach ihrer Machtübernahme bestimmten die Nationalsozialisten den Staatskommissar Dr. Suthoff-Groß zum neuen Bürgermeister, lösten die Bezirksversammlung auf und entließen über 400 Beamte.
In den Jahren 1933 - 1945 wurden über 1300 Weddinger Frauen und Männer inhaftiert, oft über Jahre hinweg. Viele verloren ihr Leben.
Nach dem Krieg lebten im Wedding noch 190.000 Menschen. Besonders der südliche Teil war durch Bombenangriffe verwüstet worden. Ein Drittel aller Weddinger Wohnungen war zerstört.

...zurück                                                                        ...weiter