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Leben mit Weitsicht - Großwohnsiedlungen als Chance

Donnerstag, 16.02.2012
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Tanzgala TanzHausBerlinMitte

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  • Schöne Grüße: Neue Postkarten vom Sprengelkiez

    Wir haben wieder schöne Gratis-Postkarten vom Sprengelkiez für Sie produziert. Diesmal zeigen gleich vier Motive unser Viertel auf ganz originelle Weise. Holen Sie sich die Postkarten im QM-Büro oder an den einschlägigen Kieztreffpunkten wie dem SprengelHaus. [mehr]
  • Formloser Wettbewerb/ Interessenbekundung: Projekt „Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez"

    Gesucht wird ein Träger, der qualifizierte Hausaufgabenhilfe im Sprengelkiez bietet. Die Schüler/innen sollen bei den Hausaufgaben unterstützt werden und bei Bedarf Nachhilfe durch Fachkräfte erhalten. Auch sollen Eltern motiviert werden, am Schulalltag ihrer Kinder teilzunehmen. Das Projekt teilt sich in Hausaufgaben- und Nachhilfe sowie Lernförderung zum Einen für Schüler/innen der 1. bis 6. Klassen, sowie zweitens ab der 7. Klasse. Es ist möglich sich auf ein oder beide Teilprojekte zu bewerben, Einreichungsfrist ist der 6.2.2012. [mehr]
Sie befinden sich hier: kiez.info - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Das Dorf Weddinge

Das Dorf Weddinge

Urkunden belegen, daß das Dorf etwa um 1200 von dem Adligen Rudolphus de Weddinge gegründet wurde. Eine Notiz aus dem Berliner Stadtbuch erwähnt einen Pilgerweg, der im frühen 15. Jahrhundert durch das Weddinger Gebiet nach Wilsnack führte.
Das Dorf existierte zu dieser Zeit wohl schon nicht mehr. Erst im Jahre 1601 wurde ein neuer Gutshof gegründet. Später erwarb Kurfürst Joachim Friedrich das Gelände.
Bedeutung erlangte das Gebiet Wedding erst mit dem Beginn des Industriezeitalters.
Im 18. Jahrhundert wurde in der Nähe der Panke eine Quelle entdeckt, deren wohlschmeckendes silberhaltiges Wasser bei verschiedensten Leiden helfen sollte.

Der Hofapotheker Friedrichs II., Heinrich Wilhelm Behm eröffnete hier im Jahre 1760 eine Bade-, Heil- und Trinkanstalt. Sie erhielt den Namen "Friedrichs-Gesundbrunnen". Nach einem Besuch der Königin Luise im Jahre 1799 erhielt die Anlage den Namen "Luisenbad". Der Name setzte sich jedoch nicht durch. Bei Ausschachtungsarbeiten im Jahre 1882 wurde die Heilwasserader so schwer beschädigt, daß die Quelle schließlich versiegte.

Am 1. Januar 1861 wurden die Gebiete Wedding und Gesundbrunnen nach Berlin eingemeindet. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gebiet 14.692 Einwohner.
Der neue Stadtteil im Norden entwickelte sich fortan zu einem der bedeutendsten Industriebezirke der Stadt.
Viele Unternehmen der Elektroindustrie und traditionsreiche Berliner Firmennamen sind fest mit dem Wedding verbunden. Die wichtigsten unter den vielen Gründern waren: Louis Schwarzkopff, Ernst Schering und Emil Rathenau.


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