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  • Das sind Ihre neuen Quartiers- und Vergabebeiräte

    Hier sind die Ergebnisse der Wahlen vom 4. bis 8. Juni 2013: Der neue Vergabebeirat und Quartiersrat haben am 13. Juni die Arbeit aufgenommen und werden über Handlungsschwerpunkte, die Entwicklung des Sprengelkiezes und Projekte beraten. Die Gewählten freuen sich über das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! [mehr]
  • Ein dickes Dankeschön für den bisherigen Quartiersrat

    Am 22. Mai wurde der bisherige Quartiersrat mit der Übergabe einer Ehrenamtsurkunde verabschiedet. Denen, die weitermachen oder jetzt neu kandidieren, wünschte man viel Erfolg und Freude beim Mitgestalten des lebens- und liebenswerten Sprengelkiezes. [mehr]
  • Den Mittleren Schulabschluss im SprengelHaus nachholen

    Der Kurs bereitet vor allem Frauen mit Migrationshintergrund auf die externe Prüfung zum Mittleren Schulabschluss (MSA) vor. Mit der erfolgreich absolvierten Prüfung ist der Zugang z. B. für die Erzieherinnenausbildung offen. [mehr]
Sie befinden sich hier: quartiers.management - Unser Kiez / Der Bezirk Wedding / Das Dorf Weddinge

Das Dorf Weddinge

Urkunden belegen, daß das Dorf etwa um 1200 von dem Adligen Rudolphus de Weddinge gegründet wurde. Eine Notiz aus dem Berliner Stadtbuch erwähnt einen Pilgerweg, der im frühen 15. Jahrhundert durch das Weddinger Gebiet nach Wilsnack führte.
Das Dorf existierte zu dieser Zeit wohl schon nicht mehr. Erst im Jahre 1601 wurde ein neuer Gutshof gegründet. Später erwarb Kurfürst Joachim Friedrich das Gelände.
Bedeutung erlangte das Gebiet Wedding erst mit dem Beginn des Industriezeitalters.
Im 18. Jahrhundert wurde in der Nähe der Panke eine Quelle entdeckt, deren wohlschmeckendes silberhaltiges Wasser bei verschiedensten Leiden helfen sollte.

Der Hofapotheker Friedrichs II., Heinrich Wilhelm Behm eröffnete hier im Jahre 1760 eine Bade-, Heil- und Trinkanstalt. Sie erhielt den Namen "Friedrichs-Gesundbrunnen". Nach einem Besuch der Königin Luise im Jahre 1799 erhielt die Anlage den Namen "Luisenbad". Der Name setzte sich jedoch nicht durch. Bei Ausschachtungsarbeiten im Jahre 1882 wurde die Heilwasserader so schwer beschädigt, daß die Quelle schließlich versiegte.

Am 1. Januar 1861 wurden die Gebiete Wedding und Gesundbrunnen nach Berlin eingemeindet. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Gebiet 14.692 Einwohner.
Der neue Stadtteil im Norden entwickelte sich fortan zu einem der bedeutendsten Industriebezirke der Stadt.
Viele Unternehmen der Elektroindustrie und traditionsreiche Berliner Firmennamen sind fest mit dem Wedding verbunden. Die wichtigsten unter den vielen Gründern waren: Louis Schwarzkopff, Ernst Schering und Emil Rathenau.


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